On the mend

8 Kurzfilme aus Sierra Leona nach Ebola; 8 short films from Sierra Leone after ebola
f / 2016
Am 7.11.2015 wurde Sierra Leone offiziell für ebolafrei erklärt; die Folgen des Krankheitsausbruchs werden noch lange spürbar sein. Das Medienprojekt „Sierra Leone on the Mend“ möchte einen Beitrag zur Aufarbeitung der Katastrophe leisten. In einem Workshop wurden junge Sierra Leoner zu Filmemachern aus- oder weitergebildet. Das Medium enthält 8 Kurzfilme, die von den Teilnehmern nach dem Workshop produziert wurden:
- Health workers. Unter Einsatz ihres Lebens (9 min): Rettungskräfte berichten, wie sie die Arbeit und die vielen Herausforderungen erlebten und überstanden.
- All night service. Ihre längste Nacht (13 min): Eine Frau sagt ihrem Ehemann, sie verbringe die Nacht bei einem Gottesdienst in der Kirche, geht aber heimlich zu ihrem Liebhaber, dessen Haus wegen des Verdachts auf Ebola unter Quarantäne gesetzt wird.
- Sudden and unexpected. Plötzlich und unerwartet (8 min): Das Dorf Manor Koyya wurde besonders hart von Ebola betroffen. Der Dorfvorsteher berichtet.
- Ray of light. Hoffnungsschimmer (11 min): Aminata hat Ebola. Im Krankenhaus findet sie in der Patientin Abigail eine Freundin. Doch bald erliegt Abigail ihrem Leiden. Jetzt sind Aminata und der aggressive George die letzten Überlebenden auf der Station. Werden die beiden erkennen, dass sie die einzigen sind, die sich noch Hoffnung geben können?
- Nothing but the truth. Nichts als die Wahrheit (9 min): Arthur Pratt, Menschenrechtsaktivist und Pastor, war einer der ersten in Sierra Leone, der mit Filmen über Ebola aufklärte. Ihm war klar, dass es während des Ausbruchs vor allem auf schnelle und richtige Informationen ankam.
- Jattu (11 min): Jattu hat Ebola überlebt und weiß: Die Gefahr ist groß, andere innerhalb der nächsten drei Monate mit dem Virus anzustecken. Die Avancen ihres Mannes weist sie deshalb zurück. Wütend wirft er sie aus dem Haus. Wohin soll Jattu jetzt gehen und wie soll sie wieder ihr Leben leben?
- Healing the wounds. Damit die Wunden heilen (12 min): Ein tiefer Graben geht durch Rochain. Weil der Dorfvorsteher schon beim Verdacht auf Ebola die Rettungskräfte rief, macht ihn die Familie Kargbo für den Tod ihrer Familienmitglieder verantwortlich. Das Filmteam versucht zu vermitteln. Kann der Dorffriede wieder hergestellt werden?
- Ebola checkpoint (13 min): Damit sein Sohn medizinisch versorgt werden kann, versucht Foday alles, um an Geld zu kommen. Als Polizist am Checkpoint verlangt er von Passanten Schmiergelder. Wird Foday das Geld zusammenbekommen, ohne dass er auffliegt?
Zusatzfilm: Behind the scenes (10 min, Projektdokumentation)
Sprache: deutsche Untertitel; Englisch; englische Untertitel FSK/USK: ---
Adressaten: Allgemeinbildende Schule (ab 9. Klasse); Kinder- und Jugendbildung (ab 16 Jahren); Erwachsenenbildung
Standort(e): Altenkirchen; Bad Ems; Bad Kreuznach; Bad Neuenahr-Ahrweiler; Birkenfeld; Bitburg; Cochem; Enkenbach-Alsenborn; Germersheim; Kaiserslautern; Kusel; Landau; Ludwigshafen; Mainz; Mainz/Bingen; Mayen; Nentershausen; Neustadt/ Bad Dürkheim; Neuwied; PL/ Koblenz; Rennerod; Rodalben; Simmern; Speyer; Worms
Produzent: Weltfilme e.V., Berlin
Schlagworte: Ebola; Krankheit; Lebensbewältigung; Seuche; Sierra Leone;
Sachgebiet/ Thema: Ethik > Konflikte und Konfliktregelung > Gesellschaftliche Konflikte;
Gesundheit > Krankheit;
Kinder- und Jugendbildung > Lebensbewältigung > Lebenskrisen;
Politische Bildung / Sozialkunde > Individuum und Gesellschaft > Sozialisation, Verhalten;
Spiel- und Dokumentarfilm > Kurzfilm > Kurzspielfilm > Lebenssinn;
Spiel- und Dokumentarfilm > Kurzfilm > Kurzspielfilm > Tod, Sterben;
Spiel- und Dokumentarfilm > Dokumentarfilm

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