Auf den Spuren der Hobbits

Tolkiens Welten; Im Zauberwald der Bretagne; Die Suche nach König Arthur; Das verlorene Rheingold; Fabelwesen des Nordens

 
f / 2014
Das Medium enthält die 5 Folgen (jeweils 30 min) der Reihe. Die Geschichten um den kleinen Hobbit und den Herrn der Ringe kennen viele; weniger bekannt sind die Landschaften und Legenden, die Tolkien bei der Erschaffung seiner Romanwelt inspirierten. John Howe, der als Illustrator der Werke Tolkiens und als Concept Artist bei den Verfilmungen von Peter Jackson bekannt wurde, macht sich auf die Suche nach diesen Orten und Geschichten. Durch die Verschmelzung von Howes Originalzeichnungen mit Aufnahmen von den realen Filmkulissen entstehen lebendige Bilder, in denen sich die uralten Legenden mit Tolkiens fiktionalen Welten verbinden.
Tolkiens Welten: Die erste Folge führt John Howe nach Neuseeland. Das im Norden Neuseelands aufgebaute Hobbingen ist eine bis ins kleinste Detail durchdachte Fantasy-Filmkulisse, die sich teilweise auch aus John Howes Fantasie entwickelte. Aus seinen Bleistiftzeichnungen entstanden dreidimensionale Gärten und märchenhafte, von Gras überwachsene Häuser, die noch heute eine außergewöhnliche Alchemie besitzen. Begleitet wird er dabei von Professor Leo Carruthers, einem Spezialisten für die englische Sprache, Literatur und Kultur des Mittelalters.
Im Zauberwald der Bretagne: Im sagenumwobenen Wald Brocéliande in der Bretagne trifft John Howe auf den Geschichtenerzähler Nicolas Mezzalira, der ihn auf eine Reise durch Merlins Vergangenheit mitnimmt. Als Sohn des Teufels geboren, hat sich der Magier Merlin dazu entschieden, seine allmächtigen Fähigkeiten nur in den Dienst des Guten zu stellen. Im Wald von Brocéliande, in dem Merlin den keltischen Legenden nach gelebt haben soll, zauberte er für seine geliebte Fee Viviane ein mystisches Kristallschloss im See. Dieser See existiert heute noch – genauso wie ein Brunnen im Wald, der schon im Mittelalter als Inspirationsquelle galt. Dort greift John Howe spontan zu Bleistift und Papier und zeichnet eine bekannte Gestalt. Aber ist es Merlin oder der Magier Gandalf?
Die Suche nach König Arthur: In dieser Folge reist John Howe nach Cornwall zu den Ruinen von Tintagel. Der Sage nach wurde König Arthur dort geboren. Auch hier hatte Merlin seine magischen Finger mit im Spiel: Durch eine List brachte er die Eltern von Arthur, König Uther Pendragon und die schöne Ygraine, zusammen. Der Geschichtenerzähler Nicolas Mezzalira begleitet John Howe auf seinem Streifzug durch die Burg von Tintagel. In King Arthur’s Great Halls steht heute die runde Granittafel, die die Zusammenkunft der Gefährten im Rahmen der Tafelrunde symbolisiert. Außerdem entdecken die beiden den vermeintlichen Grabstein von König Arthur an der Stelle, an der er seine letzte Schlacht geschlagen haben soll.
Das verlorene Rheingold: Woher stammen die Hobbits? Sind sie von europäischen Märchen und Legenden inspiriert oder entsprangen sie allein der Fantasie ihres Schöpfers? Die Reise führt John Howe nach Deutschland – ins Rheintal – in die Heimat des Nibelungenhelden Siegfried. Er könnte Tolkiens Inspirationsquelle für die Figur des Aragorn gewesen sein. Ein kauziger Führer geleitet John von einer Burg zur anderen, enthüllt die Geheimnisse der Nibelungensaga und erzählt von deren Held Siegfried, der dem Zwerg Alberich die Tarnkappe klaut, König Gunther zur Heirat mit der Walküre verhilft und nebenbei einen Ring aufsammelt, der für mancherlei Unglück sorgt. Begleitet wird John Howe von David Day, einem kanadischen Schriftsteller, der mehrere Werke zu J.R.R. Tolkien verfasst hat. Die beiden entdecken zahlreiche Ähnlichkeiten zwischen der Nibelungensaga und den Hobbitgeschichten – darunter den Ring als Symbol der Macht. Sind die beiden Entdecker endlich auf der richtigen Spur?
Fabelwesen des Nordens: Die letzte Station auf John Howes Reise ist Oxford. Hier studierte Tolkien und lehrte später an der Universität. In der Bibliothek finden sich noch einige Bücher, die Tolkien zu Beginn seines Studiums ausgeliehen hat und ihn inspiriert haben könnten. In den Quellen findet John Howe immer wieder Hinweise auf die nordische Sagenwelt. Sein Weggefährte auf der Suche nach den Hobbits, der Geschichtenerzähler Nicolas Mezzalira, reist nach Island und trifft dort die Forscherin Véronique Favéro. Die beiden sprechen über die alten Heldensagen von Beowulf und die Edda, die Tolkien bei der Erschaffung von Mittelerde stark inspirierten. Von den Hobbits aber fehlt jede Spur. Dank der Mitglieder der Tolkien Society in Oxford scheint John Howe nun eine Antwort gefunden zu haben: Vielleicht entsprang der Hobbit einfach Tolkiens Fantasie? Vielleicht ist er ein Wesen ohne mythologische Vergangenheit, das in eine Welt voller Legenden hineinversetzt wurde?
Sprache: Deutsch FSK/USK: ---
Adressaten: Allgemeinbildende Schule (ab 7. Klasse)
Standort(e): Mainz; PL/ Koblenz; Simmern; Speyer
Internetlinks: http://www.planet-schule.de/sf/php/sendungen.php?reihe=1417
Produzent: WDR
Schlagworte: Bretagne; Cornwall; Fantastische Literatur; Großbritannien; Island; Jugendbuch; Neuseeland; Rhein; Sage; Tolkien, John Ronald Reuel;
Sachgebiet/ Thema: Deutsch > Literatur > Kinder- und Jugendliteratur;
Medienpädagogik > Medienpädagogische Handlungsfelder > Druckmedien > Medienkundlicher Aspekt;
Medienpädagogik > Medienpädagogische Handlungsfelder > Film, Video > Medienkundlicher Aspekt

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